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Freitag, 14. November 2014

How To Get Inspired



Hallöchen ihr Lieben :)

Inspiration... ja, das ist so eine sehr spannende Sache.
Wenn sie da ist, ist alles wunderbar und man fühlt sich wie der größte kreative Schöpfer auf Erden, wenn sie allerdings weg ist, dann fühlt man sich schlecht und zweifelt auf ein Mal alles an.
Kennt ihr das?
Wenn ja, habt ihr eindeutig ein kleines Künstlerherz ;) Denn ich glaube jeder, der an kreativen Schöpfungsprozessen beteiligt ist, hatte schonmal einen Inspirationsschub sowie eine Blockade.

Hängt man dann erstmal in einem KreaTIEF ist es nicht immer so einfach wieder heraus zu kommen.
Und genau aus diesem Grund schreibe ich heute diesen kleinen Blogeintrag.
Er richtet sich in erster Linie an Fotografen, Models, Visas und alle die mit dem Bereich Fotografie und Fotoshooting zu tun haben, allerdings kann man das Meiste auch ganz leicht auf andere künstlerische Bereiche übertragen.
Also los!


Woran liegt es denn, dass wir manchmal in einem Inspirationsloch festsitzen?
Nun ja, unser Gehirn ist eben nicht nur für kreative Prozesse zuständig, sondern auch für so langweilige Dinge wie... Bewegungsabläufe etc ;)
Was ich damit sagen will: Unser Gehirn bringt den ganzen Tag Höchstleistung, wickelt komplexe Prozesse ab und koordiniert unseren gesamten Körper.
Um kreativ zu werden benötigen wir allerdings Ruhe - auch in unserem Kopf. Deshalb treten in stressigen Zeiten oft solche Blockaden auf, die wir dann mit einigen Tricks wieder auflösen müssen.


1. KREATIVPAUSEN MACHEN


Um unserem Kopf Freiraum für kreative Denkprozesse zu geben müssen wir ihn beschäftigen. Allerdings mit etwas ganz einfachem und am besten routinierten.
Das können Dinge sein wie Duschen, Sport machen, putzen, spazieren gehen oder irgendwelche andere mehr oder weniger stupide Abläufe. 
Mir sind früher die besten Ideen gekommen, wenn ich während meines Ferienjobs am Fließband saß und den ganzen Tag das Gleiche gemacht habe. :)
Also los, sucht euch etwas gleichförmiges und beschäftigt euch damit eine Weile.

Wenn euch dann Ideen kommen solltet ihr sie gleich aufschreiben, auch wenn es noch so kleine Bruchstücke sind wie Farben, Stimmungen oder ähnliches! Alles ist wichtig und kann euch weiterbringen!!



2. MUSIK HÖREN


Um neue Ideen und Inspiration zu finden hilft es auch Musik zu hören, denn Songs transportieren eine Menge an Gefühl und genau das kann wunderbare Inspiration sein.
Am besten fängt man damit an ganz bewusst Stücke zu hören die man sehr gerne mag und sich mal komplett auf den Song zu konzentrieren, vielleicht die Bedeutung der Worte versuchen zu interpretieren oder sich von der Melodie tragen lassen.
Was mir auch immer sehr gut hilft mal auf andere Ideen zu kommen wie bisher ist einfach mal neue Musik anzuhören, neue Bands, neue Genres, neu, neu, neu :)
Denn so entstehen ganz andere Hörerfahrungen und wer neues aufnimmt gibt auch leicher neues ab.




3. FILME SCHAUEN


Neben Musik hören kann natürlich auch ein visueller Reiz sehr inspirierend sein. Schaut euch doch mal Filme an. Am besten für mich eignen sich hier  Tim Burton - Filme, weil diese einfach so unglaublich detailreich und fantastisch gestaltet sind, oder Disneyfilme. Hier achte ich überweigend auf das Zusammenspiel von Farben, Formen und auf die allgemeine Filmstimmung und weniger auf die Handlung und die Geschichte dahinter, denn diese sind beispielsweise bei Disney-Filmen nicht so besonders als dass es sich für ein neuartiges Fotoshooting eignet. Farben und Stimmungen hingegen schon.

Ebenfalls spannend kann es sein sich Musikvideos anzuschauen, wenn diese etwas besonderes enthalten. Lady Gaga lohnt immer einen Blick, ob man ihre Musik nun mag oder nicht, spannende Kostüme und freakige Ideen hat sie allemal! :)



4. FACEBOOK UND MAGAZINE DURCHSTÖBERN


Das ist glaube ich  mit das naheliegendste was man meistens auch schon so einfach mal tut. Und ich muss sagen, das kann man wirklich mal machen, allerdings besteht hier die Gefahr, dass man sich nicht ispirieren lässt, sondern einfach etwas nachmacht, das schon jemand anders gemacht hat.
Schlimm ist das natürlich nicht (es wäre nur sehr nett, wenn man auch die Quelle nennen würde) allerdings ist das auf Dauer unbefriedigend weil man nicht das Gefühl hat etwas eigenes geschaffen zu haben.
Deshalb empfiehlt sich auch hier weniger das Bild ansich zu nutzen als einzelne Teile daraus: Farben, Lichtsetting, Thema, Bearbeitung und dann damit weiterzuarbeiten.




5. AUSPROBIEREN


Ja, DAS ist glaube ich mit der wichtigste Tipp, wenn man aus einem KreaTIEF rauskommen möchte: Man muss es etwas tun! Produktiv sein! Einfach rumprobieren!!
Also krallt euch einfach jemanden oder versucht einfach alleine ein bisschen was zu zaubern!
Ich treffe mich in solchen Fällen meistens mit Moana, plündere den Requisitenschrank im Studio und fange einfach mal an irgendwelche Sachen auszuprobieren.

Als kleine Hilfestellung kann man sich auch kleine Aufgaben stellen. Beispielsweise ein Fotoshooting mit einem Farbthema umzusetzen. Moana und ich haben das mal mit "blau" gemacht. Also einfach mal alles blaue hingelegt, kombiniert und drauf los fotografiert und geschminkt.
Dadurch entstehen während des Shootings oft Ideen, die dann zu einem Konzept ausgearbeitet werden können UND man hat jede Menge Spaß dabei :)

Und natürlich gibt es noch einen weiteres Vorteil bei dieser Variante. Man hat gleich noch jemanden bei sich der einen zusätzlich inspirieren kann. Menschen ansich sind nämlich auch super Inspirations- und Ideengeber, auch wenn sie nicht mal unbedingt aktiv etwas dafür tun :)







Ich hoffe dieser Eintrag hat euch ein paar neue Ideen gegeben mit einem Tief umzugehen.
Das muss man früher oder später lernen, wenn man in einem künstlerischen Bereich unterwegs ist. Das gehört nunmal dazu und ist auch ganz normal, glaubt mir :)

Also: nicht verzweifeln! Einfach ein bisschen rumprobieren, neues versuchen, anschauen, anhören und euch ein bisschen Ruhe gönnen! ♥

In diesem Sinn...

Macht's gut. ♥




Kommentare:

  1. Schöne Tipps :) Eine "stupide" Tätigkeit als Ablenkung hilft mir auch immer bei Lern-Tiefs. Die besten Ideen kommen mir unter der Dusche - manchmal geh ich nur deswegen nochmal unter die Dusche :D LG, Kato
    innocentglow.de

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  2. Ein sehr hilfreicher Beitrag! Er erinnert mich sehr an die Fragen warum ich nicht Fotografin gelernt habe, sondern einen Bürojob: Damit der kreative Kopf auch mal Pause hat!
    Ich finde eine schöne Lösung ist es auch, wenn man sich gegenseitig Aufgaben stellt, die man innerhalb eines definierten Zeitfensters erledigt hat. Das kann man sich dann zum Beispiel zur Jahresaufgabe machen und hat am Ende des Jahres wundervolle Ergebnisse und das Gefühl etwas geschafft zu haben. Der virtuelle Haken sitzt hinter den erledigten Aufgaben.

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  3. Ein sehr hilfreicher Beitrag! Er erinnert mich sehr an die Fragen warum ich nicht Fotografin gelernt habe, sondern einen Bürojob: Damit der kreative Kopf auch mal Pause hat!
    Ich finde eine schöne Lösung ist es auch, wenn man sich gegenseitig Aufgaben stellt, die man innerhalb eines definierten Zeitfensters erledigt hat. Das kann man sich dann zum Beispiel zur Jahresaufgabe machen und hat am Ende des Jahres wundervolle Ergebnisse und das Gefühl etwas geschafft zu haben. Der virtuelle Haken sitzt hinter den erledigten Aufgaben.

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